Personalcontrolling stationär: Personaleinsatz wirtschaftlich steuern

Buchhaltung, Controlling, Führungskräfte, Geschäftsführer, Inhaber, Pflegedienstleitungen
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Darum lohnt sich die Teilnahme
Die Personalkosten sind der wesentliche Kostenfaktor vollstationärer Pflegeeinrichtungen – und damit eine der wichtigsten Stellschrauben für die Wirtschaftlichkeit. Im Rahmen der Pflegesatzverhandlungen werden Personalbudgets und Personalschlüssel vereinbart. Wird dauerhaft mehr Personal eingesetzt, oder liegen die tatsächlichen Gehaltskosten oberhalb der vereinbarten Budgets, ist ein wirtschaftlich tragfähiger Betrieb kaum möglich.
Die größte Herausforderung: Die wirtschaftlich sinnvolle Personalmenge ist keine statische Größe. Veränderungen der Belegung und des Pflegegradmixes wirken sich auf den Personalbedarf und die Refinanzierung aus. Gleichzeitig beeinflussen Überstunden, Urlaub, Krankheit und etc., wie viel Personal tatsächlich zur Verfügung steht und welche Personalmenge im Ergebnis eingesetzt wird. Hinzu kommen die Verteilung der Arbeitszeit und zuschlagspflichtige Einsatzzeiten.
Eine reine Betrachtung der arbeitsvertraglich vereinbarten Vollzeitkräfte reicht deshalb für eine wirksame Personalsteuerung nicht aus. Entscheidend ist, die refinanzierte, geplante und tatsächlich eingesetzte Personalmenge regelmäßig miteinander abzugleichen und dabei sowohl Brutto- als auch Nettoarbeitszeiten zu berücksichtigen.
Im Seminar erfahren Sie, mit welchen Kennzahlen und Instrumenten Sie Ihren Personaleinsatz transparent machen und wirtschaftlich steuern können. Sie lernen, Personalüber- und -unterdeckungen frühzeitig zu erkennen und mithilfe von Forecasts den zukünftigen Personalbedarf auf Grundlage von Belegung, Pflegegradmix und verfügbaren Arbeitszeiten vorauszuplanen.
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Das erwartet Sie im Seminar
- Zusammenhang zwischen Pflegesatzvereinbarung, Personalbudget, Personalschlüssel und Wirtschaftlichkeit
- Refinanzierte, geplante und tatsächlich eingesetzte Personalmenge unterscheiden und vergleichen
- Auswirkungen von Belegung und Pflegegradmix auf den refinanzierten Personaleinsatz
- Personalbesetzung nach Qualifikationsgruppen analysieren und steuern
- Brutto- und Nettoarbeitszeit unterscheiden und arbeitsvertragliche Stunden in tatsächlich verfügbare Arbeitszeit umrechnen
- Auswirkungen von Urlaub, Krankheit und weiteren Ausfallzeiten auf die verfügbare Personalmenge
- Schwankungen der verfügbaren Arbeitszeit im Jahresverlauf erkennen und berücksichtigen
- Personalüber- und -unterdeckungen frühzeitig erkennen
- Forecasts für den zukünftigen Personalbedarf auf Grundlage von Belegung, Pflegegradmix und verfügbaren Arbeitszeiten erstellen
- System zur wechselseitigen Angleichung der Personalvergütung mit den vereinbarten Personalbudgets im Rahmen der Pflegesatzverhandlung
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Ihr konkreter Nutzen
✓ Personalkosten transparent machen und gezielt steuern
✓ Personalbesetzung auf Grundlage von Belegung und Pflegegradmix bewerten
✓ Personalüber- und -unterdeckungen frühzeitig erkennen
✓ Verfügbare Arbeitszeit realistisch planen
✓ Schwankungen im Jahresverlauf vorausschauend berücksichtigen
✓ Zukünftigen Personalbedarf mithilfe von Forecasts abschätzen
- 07. Juli 2027
- 15:00 - 17:30
Standort
- Online
